
Die
"Chiesetta" von San Siro


Garda |
Eine
für Mountainbikefahrer interessante
Tour ist die Strecke „Torri -
Albisano - Crer“ (über die Via
Fittanze). Von der Straße
Gardesana führt sie uns nach Albisano
auf der Straße „Provinciale“, die
ca.5 km lang ist. Wenn wir das
historische Zentrum des Ortteils
hinter uns lassen, befindet sich zu
unserer Rechten ein Kapitell, das dem
heiligen Martino geweiht ist. Kurz
danach befindet sich auf der linken
Seite eine Straße , die als „Via
Fittanze“ ausgeschildert ist. Nach
diesem Saumpfad, der uns durch den
Wald führt, erreichen wir das
Stadtviertel von Crer.
Man sollte sich
unbedingt den großen Stein mit seinen
Felsgravuren ansehen, der sich kurz
bevor man in Crer ankommt, auf der
linken Seite befindet. Begeisterten Fotografen
bietet sich ein harmonisches Panorama, das zu
den schönsten und unberührtesten der
Region gehört. Ebenfalls sehenswert
die gut erhaltene kleine Kirche, die
dem Heiligen Siro geweiht ist und im
17. Jh. von der Familie Consolini
erbaut wurde. Sie befindet sich auf
einer Anhöhe, wo man den Blick und
seine Gedanken zwischen Riva und
Sirmione schweifen lassen kann. An
diesem Punkt ist der Rückweg ganz
nach Belieben zu wählen.
1)
Möglichkeit könnte etwa so aussehen:
ca.800m die gleiche Straße zurück
nehmen, die wir auch auf dem Hinweg
befahren haben, dann den Weg rechter
Hand nehmen, der mit den Farben der
C.A.I.(weiß und rot) gekennzeichnet
ist, und schließlich Richtung Torri
hinunterfahren, während man „ le
Anze“ passiert.
2) Oder man wählt
die Straße hinter der Kirche und
erreicht Pai innerhalb von 7 Minuten .
3) Eine weitere Möglichkeit bietet
die ansteigende Straße, die uns zum
etwas höher gelegenen Zentrum „San
Zeno di Montagna“ führt und ungefähr
30 Minuten beansprucht. 4) Oder man
entscheidet sich dazu, von der
Trattoria aus Richtung Süden
hinunterzufahren. Nach ca.700 m
befindet sich links eine als „ Ca
Cavrie“ ausgeschilderte Straße.
Direkt zu Beginn dieser Straße fahren
wir über einen gepflasterten Weg
hinauf. Nachdem wir auf einem ebenen
Pfad angekommen sind, fahren wir gemütlich
wieder bis nach Torri, während wir an
verlassenen, altertümlichen
Wohnsitzen vorbeifahren, die heute nur
noch von Gespenstern bewohnt werden. Für
Liebhaber der Makrofotografie bietet
die Einzigartigkeit der Flora ein
Schauspiel der Natur, das unbedingt
eingefangen werden sollte. In dieser
paradiesischen Natur wächst der „Cistus
albinus“ umgangsprachlich „salvia
salvatica“, wilder Salbei genannt,
eine Pflanze, die zum ersten Mal um
1900 entdeckt wurde. Dieser Ausflug
dauert mit dem Mountainbike bei
normalem Tempo um die 2 Stunden. Wer
zu Fuß geht und anstelle der
Wegstrecke Torri – Albisano die Abkürzung
nimmt, die über Locrino und Valmagra
führt, benötigt etwa 3 Stunden.
Besonders eindrucksvoll ist diese
Route bei Sonnen auf und
Sonnenuntergang. |